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Patchmanagement – Leitfaden für Unternehmen

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Software-Updates kennt jeder von uns aus dem täglichen (Arbeits-)Alltag. Doch wie sieht es mit Patches aus? Und was genau ist das eigentlich? Diese Frage lässt sich leicht beantworten. Der Begriff leitet sich vom englischen Wort “patch” = Flicken ab. In der IT bezeichnet er eine Aktualisierung für Software, die dazu dient, eine Korrektur vorzunehmen und/oder eine Sicherheitslücke zu schließen. Bildlich gesprochen wird mit einem Patch also eine Schwachstelle “geflickt”.

Je nach Zweck unterscheiden wir verschiedene Arten von Patches, darunter: 

  • Sicherheits-Patches
  • Fehlerbehebungs-Patches
  • Funktions-Patches

Doch wo liegt dann der Unterschied zu einem Update? Letztendlich ist dieser nicht sehr groß, denn ein Patch ähnelt in seiner Funktion sehr stark einem Update. In beiden Fällen handelt es sich um eine Aktualisierung, die das Ziel hat, die Funktionalität zu verbessern. Der Unterschied: Während ein Patch sich in der Regel auf einen einzelnen Aspekt konzentriert, bringen Updates meist umfassendere Änderungen mit sich. Der Patch kann damit auch Teil eines Updates sein.

Patches: Wichtige Verbesserungen für den täglichen Betrieb.
Auch wenn es sich dem Namen nach nur um einen kleinen Flicken handelt, sollte die Bedeutung von Patches nicht unterschätzt werden. Eine regelmäßige Aktualisierung und Installation auf allen Geräten ist für den störungsfreien Betrieb essentiell. Wird dies versäumt, kann es zu zahlreichen Problemen kommen. Diese reichen von kleineren Fehlern bei der Funktion bis hin zu größeren Sicherheitslücken, die Hacker-Angriffe wahrscheinlicher machen. Deshalb wird empfohlen, Patches direkt nach der Veröffentlichung zu installieren.

Strukturiertes Patch-Management: So behalten Sie den Überblick.
Das Problem daran: Mit der zunehmenden Komplexität unserer IT-Systeme steigt die Zahl der Patches erheblich. Ebenso gilt es sicherzustellen, dass die Installation wirklich auf allen betroffenen Geräten erfolgt. Spätestens dann, wenn eine gewisse Unternehmensgröße erreicht ist, wird es deshalb unumgänglich, strukturierte Prozesse zu definieren und Verantwortliche zu benennen. Nur so können Sie sicherstellen, dass Ihre Unternehmenssoftware stets auf dem aktuellsten Stand ist und potenzielle Sicherheitslücken rasch geschlossen werden.

Mit anderen Worten: Es braucht ein verlässliches Patch-Management. Dieses umfasst weit mehr als nur das reine Aufspielen von neuen Versionen. Vielmehr geht es beim professionellen Patch-Management um das Erkennen, Testen, Bereitstellen und Überwachen von Patches für Ihre gesamte IT-Landschaft inkl. allen Betriebssystemen, Anwendungen und weiterer Software.

Typischerweise werden dabei folgende Schritte durchlaufen: 

  1. Identifikation:
    In einem ersten Schritt wird eine Übersicht über alle eingesetzten Softwareprodukte inkl. der aktuellen Version erstellt. Dieses bildet die Basis für die  anschließende regelmäßige Suche nach Patches und Updates, die von den Softwareherstellern bereitgestellt werden.
  2. Bewertung:
    Nicht alle Patches sind für jedes System relevant. Es muss deshalb geprüft werden, welche Bedeutung der Patch für das System in Ihrem Unternehmen hat und ob eine Installation sinnvoll ist.
  3. Bereitstellung:
    Nach der Bewertung erfolgt die Anwendung im Produktivsystem.
  4. Überwachung:
    Ist der Patch implementiert, muss durch kontinuierliche Überwachung sichergestellt werden, dass keine neuen Probleme auftreten.
  5. Dokumentation:
    Aus Gründen der Nachvollziehbarkeit sollten alle Patches lückenlos dokumentiert werden.

Patch-Management aus einer Hand.
Das klingt nach viel Aufwand und komplexen Prozessen? Je nach Unternehmensgröße und -struktur ist in der Tat schnell ein Maß erreicht, das die vorhandenen Kapazitäten übersteigt. Das gilt vor allem dann, wenn das Patch-Management “nebenher” und zusätzlich zu allen anderen Aufgaben im laufenden Betrieb erfolgen soll. Zudem bedarf professionelles Patch-Management einiger “Fleißaufgaben”, denn es ist notwendig, beständig auf dem neusten Stand zu bleiben, um bewerten zu können, welche Patches wirklich wichtig sind und wie sie sich möglicherweise auf die IT-Infrastruktur auswirken.

Als IT-Systemhaus und Managed Services Provider sind wir auf exakt diese Art von Fragestellung spezialisiert. Für das Patch-Management bieten wir Ihnen mit unserem Baukastensystem einen systematisierten und gleichzeitig individuellen Service: Dabei wählen Sie zunächst aus unseren fertigen Servicepaketen die von Ihnen gewünschten Grundbausteine. Anschließend passen wir die gewählten Module in Absprache mit Ihnen individuell an. So stellen wir sicher, dass alle Anforderungen in Ihrem Unternehmen berücksichtigt sind und Sie genau das passende Produkt erhalten.

Unsere langjährige Erfahrung zeigt, dass sich die Module vor allem in Verbindung mit Monitoring bewähren. Der Grund: Über die Monitoring-Funktion haben unsere IT-Spezialisten stets Ihre gesamte IT-Infrastruktur im Blick. Probleme bei der Installation von Patches und Updates werden dabei direkt auf unserem Störungs-Dashboard angezeigt – genauso wie eine Vielzahl weiterer Status- und Fehlermeldungen. Erkennen unsere Fachleute ein Problem, können Sie direkt eingreifen und im laufenden Tagesgeschäft auf Störeinflüsse reagieren. Häufig gelingt es auf diese Weise, die Ursache zu beheben, bevor es zu größeren Problemen, Störungen oder sogar Unterbrechungen im Betrieb kommt. Mit der Entscheidung für DAHIGO systems als Managed Services Provider setzen Sie somit auf maximale Stabilität und Störungsfreiheit.

  • Patch-Management Definition und Best Practices
  • Patch-Management-Lösungen
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  • Software-Updates

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